January Nostalgia

Hallo meine Lieben,

 

nachdem wir nun alle die Weihnachts- und Feiertage überstanden haben (ob gut oder weniger gut), sind nun alle wohl oder übel wieder im Alltag zurück. Im Januar kommen dann vielleicht noch kurzzeitig so Witze wie, „hach, schon seit letztem Jahr nicht mehr gesehen“ und man zwingt sich mit einem verklemmten Grinsen sympathisch darauf zu antworten.

Die ein oder anderen werden die ersten Tage auf der Arbeit oder in der Uni noch austauschen wie die Feiertage so verbracht wurden, aber spätestens JETZT sind wir alle wieder im Alltag angekommen und alles ist wie davor auch.

 

Ich finde den Monat Januar irgendwie nur so trist und langweilig.

Die Weihnachtslichter sind alle verschwunden, die Deko ebenso und Vorfreude ist in den Gesichtern auf den Straßen auch nicht mehr zu sehen. Außerdem ist es a***kalt!! Die ein oder anderen bekommen die „Neujahrsgrippe“. Im Job oder in der Uni ist so oder so nur Stress und allgemein herrscht so eine allgemeine "JANUARY NOSTALGIA

 

Weihnachten bei den Eltern im geborgenen Zuhause. Die Mama kocht, es gibt ne Spülmaschine, Kühlschrank ist immer voll, überall gibt es Plätzchen. Für ’nen Studenten ist das Urlaub.

Urlaub, bei dem man ganz automatisch und plötzlich wieder zum Kind wird. 

Das ganze Jahr über ist man selbstständig, versucht den Haushalt schon irgendwie selbst zu rocken und das eigene Leben irgendwie zu managen. Man muss sich um Dinge kümmern, die man zuhause nicht immer so bewusst wahrgenommen hat. Rechnungen bezahlen, sich um Probleme kümmern, den Alltag meistern, versuchen das Wochenende nicht zu vereinsamen, sich um die Einkäufe kümmern, Putzen, Kochen, Waschen. 

… Wenn man dann in den „Weihnachtsferien“ Zuhause ist, muss man sich plötzlich um keines dieser besagten Dinge mehr kümmern und alles passiert irgendwie neben dir, hinter dir. Schlussendlich egal wie, aber es passiert einfach so und währenddessen wird man ganz schnell wieder zum Kind.

Das behütete Zuhause. Wo Papa dein größter Held, die höchsten Schultern und wo Mama deine beste Freundin, die wärmste Umarmung ist. Und ganz schnell merkt man, dass man ankommt und sich fallen lassen kann… und zwar so richtig! Den Alltag für kurze Zeit auf „PAUSE“ drücken kann und einfach genießen, wieder Kind zu sein. 

Ja, wir sind doch alle gerne noch ein wenig Kind tief im Inneren.

 

Nun jaaaaaa, und umso länger man Zuhause verbringt, desto härter die Realität und der Alltag im Januar, wenn man wieder in die eigene erwachsene Welt geht!

In Frankreich angekommen, musste ich mich erst einmal wieder daran gewöhnen. An das andere Land, and die andere Sprache, an die doch zum Teil anderen Sitten und auch an das WG Leben. Versteht mich nicht falsch, ich habe die beste WG, die ich mir nur wünschen könnte und alles läuft wie es sein soll, aber trotzdem muss man sich wieder daran gewöhnen. Dass man vielleicht nicht unbedingt nur in Unterwäsche auf Toilette hüpft, sondern sich ganz anziehen muss, weil man auf dem Weg ja jemandem begegnen könnte. Und dass man manchmal sein Geschirr doch eben aus Rücksicht sofort aufräumt und über gewisse Dinge und Macken der Mitbewohner mit Humor drüber weg schauen muss. Dass man plötzlich wieder im Supermarkt auf der Suche nach Angeboten ist und sich vielleicht doch nicht die Bio Abteilung aussucht, um sich einzudecken. Denn im Januar, nach Weihnachten ist der Geldbeutel bekanntlich LEER :D 

 

Man muss sich nach den Ferien an all das erst wieder gewöhnen und manchmal fällt das gar nicht so leicht. 

Manche zweifeln vielleicht gerade deswegen im Januar an sich selbst, am Studium, an den Prüfungen, an der Ausbildung oder an ihrer Wohnsituation.. Aus eigener Erfahrung und auch in meinem Freundeskreis, weiß ich, dass das ganz oft passiert.

 

Aber ich kann euch sagen, macht euch keinen zu großen Kopf, denn das ist einfach DIE JANUARY NOSTALGIA. Falls ihr an irgendetwas in eurem Leben zweifelt, dann seid nicht sofort niedergeschlagen. Vielleicht ist das ganz normal im Januar. Gebt nicht gleich auf!!!

TROTZT dem Januar, in dem ihr gerade zum Trotz einfach nen schönen Tag in den Alltag einbaut. 

Wie wärs mit nem Wellnesstag mit der besten Freundin? Ein Shopping Tag? Ein Beauty-Verwöhn-Tag mit Maske, Peeling usw.?

Das hab ich neulich auch gemacht… Einfach mal zurückziehen und sich was Gutes tun. 

Denn manchmal sollte man Dinge nicht überstürzen und es ist ganz normal, wenn man mal eine kleine nostalgische Phase hat.

 

Ich drücke euch! 

 

xo

Vanessa 

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Kommentare: 2
  • #1

    Renate (Sonntag, 17 Januar 2016 14:37)

  • #2

    Laura (Donnerstag, 21 Januar 2016 17:45)

    Also bei einem Wellnesstag bin ich dabei Perle!